Tag 1 vor der Abreise


Da sich die Nachtwanderung in den heutigen Tag hinein erstreckte, durften die Mädchen, Eltern und auch ich etwas länger schlafen. Beginn der letzten Runde war 9.45 Uhr und in einigen Gruppen ging es noch einmal spannend zu. Bevor die Mädchen noch mal mit Kraft und Phantasie ihre Figuren über das Brett der 64 Felder ziehen durften, kam prominenter Besuch der Berliner Schachjugend und einer Berliner Firma mit einem RIESENSCHECK für das Mädchenschach der Hauptstadt.

Der dreistellige Betrag auf dem großen Papteil wurde zusammen mit den Spielerinnen fotografiert. Gedacht ist die Verwendung für den 3. Mädchenschachtag Berlins auf dem Reiterhof…

Kurz und knapp erledigte Jasmin ihre 3. Aufgabe, in dem sie sehr schnell ihren 3. Punkt eroberte. Emily im A Turnier hatte da schon mehr zu kämpfen und war mit dem Remis sehr zufrieden. Nanke fand keinen guten Weg aus der Eröffnung und stand gegen Luise auch im Mittelspiel sehr bescheiden. Mit einer guten Idee, die einem nicht so guten Zug folgte, konnte sie das Spiel drehen und gewinnen. Anna-Lena und Anna-Blume betrieben „Schadensbegrenzung“ und eroberten je ein Remis. Bei Frauke lief das Spiel sehr geradlinig in Richtung Spielgewinn. Ihre Gegnerin versuchte etwas zu zaubern, was aber nicht gelingen konnte, da Frauke alles im Griff hatte.
Bei Amina war auf dem Spielbrett zu Beginn nicht soviel los und dennoch kam sie nach kurzer Zeit in den Analysebereich, um einen Punkt zu vermelden, welcher zugleich auch den Gewinn ihrer Gruppe bedeutete.
Marietta hatte eine gute, dann etwas weniger gute und dann ausgeglichene Partiestellung erreicht und kämpfte auch im 3. Spiel um jeden Bauer…leider verlor sie dabei ihren Läufer aus den Augen und blieb leider sieglos.

Nach dem Mittagessen gab es die Siegerehrung der 7 Gruppen und ein Geburtstagsständchen für die Betreuerin aus Leegebruch/Brandenburg, Martina S.
Während es für die jeweiligen Siegerinnen einen schönen großen Pokal gab, erhielten alle Anderen einen kleinen Pokal als Erinnerung.




Am späten Nachmittag machten sich so ca 20 Mädchen zusammen mit dem, alles wunderbar im Griff habenden  CHEF- Organisator, Olaf S.  und einigen hilfsbereiten Eltern auf den Weg zu einem Ponnyhof. Bereits in Vorgesprächen erfuhr ich, dass es auch große Ponnys für große Mädchen geben soll und ein Mädchen aus Berlin sei auch schonmal von einem Holzpferd gefallen, als Dieses "scheute"...
Etwas weniger Mädchen trauten sich, bei heranziehenden Regen, erneut in den Wannsee und so wird wohl ein weiterer sehr schöner Nachmittag für die Mädchen schnell vorüber gehen.
Übrigens ist auch beim 2. NorCup das "Weerwolf- Spiel" eine gern gespielte "Pausenbeschäftigung" wobei es jedoch, trotz kleinem Regelbüchlein, von Bundesland zu Bundesland verschiedene Regelauslegungen zu geben scheint...ist halt wie beim Schach.
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