Runde 1: TuRa SCHACH gegen SK Schwäbisch Hall

TuRa Harksheide


0:6SK Schwäbisch Hall
1 WFM Endress, Anna(2112)0:1(2408)IM Atalik, Ekaterina 4
3 WIM Sherif, Amina(2028)0:1(2414)IM Daulyte, Deimante 5
5 Wächter, Nathalie(2000)0:1(2416)IM Milliet, Sophie 7
6 Polert, Annika(1976)0:1(2329)WGM Vojinovic, Jovana 11
7 Rosmait, Emily(1897)0:1(2270)WGM Ambartsumova, Karina 12
8 Köhler, Inken(1973)0:1(2135)Mütsch, Annmarie 14

Das war also unser erster Auftritt auf der Bühne der stärksten Frauenschach- Liga der Welt. Schaut man auf das Ergebnis, dann ist das 0:6 schon ernüchtern, aber HEY wir haben gegen den Deutschen VIZE der letzten Spielszeit gespielt und zumindest bis zur Zeitnotphase waren auch Spielerinnen des SK Schwäbisch Hall ein wenig in Not.

Begonnen hat alles jedoch mit einer schönen Begrüßung durch unseren TuRa SCHACH Chef und zugleich Mannschaftsführer und einigen Worten des Schiris Jens Wolter, der auch schon bei unserem letzten 2.- Liga WE die Wettkämpfe leitete. Mit Frank hatten wir einen Cateringfachmann gefunden und bevor die ersten Züge absolviert wurden, kamen die Presse und das Fernsehen zu ihrem Recht. Natürlich ist Öffentlichkeitsarbeit wichtig und wenn in einem Team der 1. FBL 3 Mädchen spielen, die auch in Norderstedt wohnen und zur Schule gegangen sind bzw noch gehen, dann helfen uns Berichte natürlich auch bei unserem Mädchenschachprojekt der 2. Generation. Gefreut haben wir uns über wirklich viele Fans aus unserer Stadt und aus Hamburg (zur Unterstützung des HSK).

Schwäbisch Hall musste auf einige Spitzenspielerinnen verzichten, was man dem Sextett jedoch nicht anmerkte, da sie immer noch haushoher Favorit waren. Dennoch passierte auf den Brettern ca 2 Stunden nicht viel was uns Sorgen hätte machen müssen. Im Gegenteil, an 4 und an 6 hatten sich Annika und Inken gute Partiestellungen erspielen können. Man merkte den Mädchen an, dass sie nicht kampflos den Hallerinnen die Punkte überlassen wollten. Vielleicht lag es auch mit daran, dass die Partien Live übertragen wurden und man sich natürlich nicht blamieren wollte. Je näher jedoch die Zeitkontrolle rückte um so mehr merkte man dann jedoch auch den Klassenunterschied. Und innerhalb von 5 Minuten war der Wettkampf nach ca 3,5 Stunden gegen unser Team entschieden.

Morgen spielen wir nun gegen Deizisau, die heute in einem wirklich sehr spannenden und hochklassigen Match gegen unsere Reisepartner (Hamburger SK) mit 2,5:3,5 nach 5,5 Stunden verloren. Den entscheidenden Punkt konnte dabei die Neu- Hamburgerin Elisabeth Phätz erobern.

So sahen unsere Gegnerinnen das Match

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