Die Schwierigkeit der neuen "Rolle" der Favorittinnen.

TuRa Harksheide:SV Wattenscheid
2 WFM Antolak, Julia(2181)0:1(2035)WFM Leveikina, Jevgenija 1
3 Brandt, Carina(2026)0:1(1889)Henrichs, Wenke 2
6 WFM Gosciniak, Maria
+:-(1895)Wirths, Clara 5
7 Köhler, Inken(1917)1:0(1703)Huppertz, Andrea 6
11 Marx, Inga(1787)1:0(1798)Dr. Hiebsch, Catalina 7
12 Zimmermann, Jasmin(1735)½:½(1695)Büchle, Regina 10
Endlich war es soweit und unsere Mädchen durften wieder an die Bretter. Zwar nicht mehr in der 1. FBL, aber die 2. FBL ist ja auch was ;)

Im Sommer konnten wir uns mit Julia A. und Maria G. verstärken und Beide waren heute auch beim Start der Liga mit dabei. Zusammen mit ihnen spielten Carina, Inken, Inga und Jasmin und wir waren uns sicher, dass wir ein gutes Team aufgestellt hatten. Bei unseren Gästen blieb leider das 3. Brett frei, was die Wattenscheider und auch wir sehr bedauerten. Maria war so schon nach wenigen Augenblicken fertig und TuRa führte 1:0. In der Folge sah es für unsere verblieben Fünf nicht schlecht aus. Im Gegenteil, Carina stand sehr gut, Inga hatte einen Baueren klauen können, Inken und Jasmin standen leicht Besser und Julia konnte etwas Initiative übernehmen. Alles lief somit nach Plan.

Nach ca 2,5 Stunden bekam Jasmin ein Remisangebot und nach dem Partiesieg von Inken konnte dies zum 2,5:0,5 angenommen werden. Allerdings ergab es sich, dass Julia an 1 einen Freibauern etwas unterschätzt hatte und auf Verlust stand. Auch bei Carina lief es nicht mehr so wie gewünscht und anstatt in ein Endspiel mit 3 Plus- Bauern abzuwickeln, verlor sie erst eine Figur und dann das Spiel zum Ausgleich.

Es blieb nun Inga vorbehalten unseren ersten Matchsieg einzufahren. Doch leider entwickelte sich die starke Spielposition nicht mehr weiter und ihre Gegnerin bekam Gegenchancen, die leicht zum Remis hätten führen können. Es ist der weniger bleibenden Bedenkzeit und dem cleverem Spiel von Inga zu verdanken, dass wir noch mal mit einem blauen Auge davon kamen.

Waren wir die letzten Spielzeiten stets der Aussenseiter und konnten so frei aufspielen, sind wir in der Staffel- West in einer ungewohnten Favorotenrolle und werden von 7 weiteren Teams gejagd. Ich bin mir sicher, dass wir diese neue Situation im Verlauf der Saison annehmen werden, aber heute war es doch etwas holprig wie wir als Favorit gespielt haben.

Nicht nur mit dem Teamchef der Wattenscheiderinnen gab es sehr angenehme Fachsimpeleien, auch mit den Fans unseres morgigen Gegners gab es sehr angenehme Gespräche und das nicht erst nach dem 7:1 von Paderborn in der 3. Fußballliga und dem 3:3 gegen den Hamburger SK II. Übrigens auch dieser Wettkampf wurde erst im letzten Spiel entschieden und als Stephanie T. Remis anbot, war die erste kleine Überraschung perfekt.

Erneut zeigt sich der Hamburger SK als ein guter Gastgeber! Der Spielraum, der Service und insgesamt die Atmosphäre waren heute Spitze und werden sicher auch Morgen Spitze sein!

Morgen tauschen die Hamburgerinnen und wir die Gegnerinnen und natürlich drücken wir Allen fest die Daumen!