TuRa II holt Punkt im Spitzenspiel

VT Ludwigslust2:2TuRa Harksheide 2
1 Moutaqi, Sandra(1759)0:1(1917)Köhler, Inken 1
2 Morosova, Svetlana(1527)0:1(1606)Giede, Anna-Blume 6
3 Gazizova, Alina(1471)1:0(1557)Caliebe, Nanke 8
6 Wulf, Birgit(1304)1:0(948)Foos, Vanessa 12
Runde 2 und nach langer Zeit wieder eine Reise nach LuLu.
In unserer Aufstellung rückte für Sarah-Marie, Inken in unser Team und da wir uns den Anreisestress zum Sonntag ersparen wollten, reisten wir bereits am Samstag an. In Groß Laasch fanden wir eine gute Übernachtung und konnten zudem auch noch ganz lecker Abendbrot essen.
Ausgeschlafen ging es nach einem ersten Frühstück Richtung Ludwigslust. Dabei fuhren wir etwas eher los, da die Mädels noch bei einem Bäcker was holen wollten.
LWL hat 13000 Einwohner, ein sehr schönes Schloß, und einen großen Parkplatz vor dem Spiellokal.... aber keinen Bäcker der Sonntag geöffnet hat zum Brötchen holen. Mit der "eingesparten" Zeit waren wir überpünktlich und auch die Gastgeberinnen waren schon zu Viert vor Ort.
Die Partien konnten so 3 Minuten eher beginnen.

Zum Verlauf bis ....
So etwa 1,5 Stunden passierte nicht viel. Nanke konnte einen Bauern gewinnen und Vanessa hatte einen verloren. Die beiden Anderen standen "ausgeglichen" Leider konnte Vanessa nicht so den Plan finden, der Birgit W. noch etwas länger geärgert hätte und so verlor sie ca 12 Uhr. Bei Nanke gab es eine sehr aktive Stellung für unsere Spielerin, ohne das man hätte sagen können, dass sie gewinnt. Auch bei Inken hatte sich einiges getan und so gab sie einen Turm für 2 Läufer und stand ganz gut. Anna-Blume hatte etwas Beton angerührt und ihre Gegnerin war dabei ihre Figuren schlechter zu stellen. Allerdings sah ich auch, dass sie für noch 19 Spielzüge nur noch 10 Minuten hatte. In diese Situation hinein stellte sich für Nanke die Frage, ob sie auf Remis geht, oder ob sie auf Gewinn spielt und dafür ein Opfer bringt. Beim Blick auf Inkens zwar optisch guten Stellung (Inzwischen Läufer + 2 Bauern gegen 4 Bauern, wobei 3 auf dem Königsflügel frei waren), machte die Entscheidung für Nanke nicht leichter. Also entschied sie sich für Zweitens und merkte schon bald, dass sie sich etwas verrechnet hatte. Nach fast 5 stündigem Kampf gelang Inken der volle Punkt. Dabei gab sie den Läufer für die verbliebenen 2 Freibauern und nutzte die entstandene Opposition zum Sieg.
Vielleicht half ihr auch etwas die gegen 14 Uhr aufkommende Unruhe. Ein Damenchor hatte sich vorgenommen ein kleines Konzert zu geben und da man auf ein großes Interesse bei den LWLern hoffte, fehlten Stühle die ausgerechnet im kleinen Spielraum der Schach- Leute standen. "8 würden uns schon helfen und das wären hier ja gerade so viele". Birgit versuchte dies natürlich zu verhindern und bot die 4 an, an denen die Partien schon beendet waren. Etwas später fand man dann auch woanders die weiteren fehlenden Stühle und das Konzert konnte beginnen. So wie unsere Mädchen sagten, kannten sie einige Musikstücke und das Eine oder Andere fanden sie ganz schön und summten es in Gedanken während der Partie mit.
Das sensationelle an dieser Runde passierte jedoch dann am 2. Brett. Nach dem beide Spielerinnen die ZÜ im 40. Zug vermeiden konnten (8 Züge in 1 Minute) hatte Anna-Blume dann wahrscheinlich zum 1x in ihrem Schachleben Zeitplus (10 zu 4) und dazu noch 2 Bauern mehr. Die Gegnerin wollte nicht in Hektik verfallen und das Spiel durch dumme Spielzüge verlieren und so investierte sie auch weiterhin Bedenkzeit bis zur ZÜ (15.52 Uhr) und dem 2:2 für unser Team.
Auf dem Heimweg von 3,5 Stunden leisteten wir uns noch einen kleinen Abstecher bei "Macces" wegen:
Wir haben Hunger 😩😩😩
Essen!!!😫😫😫
Essen !!
Essen!!
Essen!!
Hilfe!!
Ich bin tot
Macces 😀😃😀

Bleibt mir noch zu schreiben, dass das Team von LWL gute Gastgeberinnen waren (Kaffee, Getränke und ein schöner warmer Raum) und wir um 19.30 Uhr Alle zu Hause waren.