Unser kleiner Vorbericht

Die junge Damenmannschaft des TuRa Harksheide spielt nach 2017 zum zweiten Mal im nationalen Oberhaus und peilt den Klassenerhalt an.
Norderstedt. Auf ein Neues! An diesem Wochenende beginnt die Saison in der Schach-Bundesliga der Frauen. Mit dabei ist der TuRa Harkheide, dessen junges Team vor zwei Jahren schon einmal den Sprung in die nationale Eliteklasse geschafft hatte, am Ende der Spielzeit allerdings wieder absteigen musste.
Das soll beim zweiten Anlauf nicht passieren. Spartenleiter Eberhard Schabel ist jedenfalls optimistisch: „Unsere Spielerinnen haben sich weiterentwickelt und sind souverän Meister in der 2. Liga geworden. Hinzu kommt, dass wir uns schon nach dem Abstieg 2017 mit Julia Antolak und Maria Gosziniak verstärkt haben.“ Neu bei TuRa sind die amtierende U-18-Weltmeisterin Laura Unuk aus Slowenien und Freija Vaansgard aus Dänemark. Schabel: „Beide sind 19 Jahre alt und passen sehr gut zu uns.“
Zu den Meisterschaftsfavoriten zählen der deutsche Champion OSG Baden-Baden und der SK Schwäbisch-Hall, der sich in der Saison 2017/2018 den zweiten Platz sicherte. „Überraschen könnten eventuell der SK Bad Königshofen und die Rodewischer Schachmiezen“, sagt Eberhard Schabel.
Zum Bundesliga-Auftakt müssen die Harksheiderinnen ins baden-württembergische Deizisau. Sonnabend tritt TuRa bei den gastgebenden Schachfreunden an, Sonntag steht das Duell gegen Schwäbisch-Hall an. „Da haben wir wahrscheinlich kaum eine Chance“, so Schabel, der auf die Polin Julia Antolak und Inken Köhler verzichten muss. Beide weilen zusammen mit ihren Vereinskameraden Ashot Parvanyan und Samir Sahidi noch bis zum 31. Oktober in Chalkidiki (Griechenland) und nehmen dort an der
U-18-Weltmeisterschaft teil.
Die Punkte im Kampf um den Klassenerhalt im Schach-Oberhaus muss TuRa gegen die direkten Konkurrenten holen. Das sind nach Meinung von Eberhard Schabel der SV Hofheim, der FC Bayern München, Rotation Pankow sowie der SK Lehrte.
Glücklich sind die Harksheider Erstliga-Spielerinnen übrigens nicht über den erneuten Aufstieg, sondern auch über ihre neuen blauen Hemden, die die Firma Lüchau Baustoff GmbH gesponsert hat. Eberhard Schabel: „Der Kontakt ist über eine Mutter zustande gekommen, die dort arbeitet. Wir sind sehr froh, dass wir unterstützt werden.“
Wer die Denksportler unterstützen möchte, wissen will, wie sich die Aktiven bei der WM in Griechenland schlagen und was es sonst Neues rund um das königliche Spiel der Könige bei Norderstedts größtem Sportverein gibt, findet im Internet unter der Adresse www.tura-jugendschach.de weitere Informationen.