Sonntag 10.02.2019 Runde 8 der FBL

Früh morgens um 9 Uhr in Norderstedt. Der Sturm hatte sich über Nacht gelegt und bis auf eine „Umbesetzung“ (bei uns spielte Inken für Emily) waren alle anderen Teams mit der Aufstellung vom Vortag am Brett.

Erneut gab es nicht viel anzusagen und so begannen ab 9.05 Uhr 2 denkwürdige Wettkämpfe der FBL- Saison 2018/19.

Was es da für Wendungen auf den 12 Brettern beider Wettkämpfe gab lässt der LIVE- Ticker vom FM Roland Voigt: http://www.hausigel.de/schach/fbl.html nur erahnen.

Ein Zitat daraus ist zBsp der Eintrag von 12.10 Uhr zu unserem Wettkampf gegen Rotation

Harksheide geht gerade mehr oder weniger geschlossen den Bach runter. Nathalie Wächter lebt noch, aber augenscheinlich nicht mehr lange. Am ersten Brett ist Brigitte Burchardt dabei, sich Vorteil zu erkämpfen, und auch an Brett 6 sieht es günstig für Pankow aus. Die einzige vertrauenerweckende Position für den Gastgeber hat Julia Antolak an Brett 2, dummerweise sehen die Regeln nicht vor, dass sie allein drei Brettpunkte holen wird.

Tatsächlich zogen dunkle Wolken zur Mittagszeit auf und wir sahen uns einem 0:2 Rückstand gegenüber. Carina und Nathalie entschieden sich jeweils für einen falschen Plan und verloren. Unsere „Operation Strohhalm“ schien zu scheitern

Allerdings kämpften Laura, Julia, Maria und Inken nun noch verbissener und konnten Zug für Zug das Match wenden und es gelang tatsächlich noch einen 3.5:2,5 Sieg zu erobern. Hatten wir am Vortag nicht so das „Schlachtenglück“, so lächelte uns am Sonntag die Schachgöttin Caissa nicht nur zu sondern verhalf uns zu 2 wertvollen Punkten.

Für die Mädels unseres Reisepartners lief es dabei jedoch nicht so gut. Beflügelt durch den Matchgewinn gegen uns und das Ziel Ligaerhalt vor den Augen, spielten die 6 Spielerinnen aus Lehrte groß auf und profitierten dabei auch vom unsicheren Spiel einiger Hamburgerinnen. Die knappe Niederlage am Ende kann man als total unnötig beschreiben, oder wie es als Fazit im o. g. LIVE- Ticker zu lesen ist…

Das Drama ist beendet. Diana hat ihren Punkt geholt (und war überrascht, dass es für die Mannschaft trotzdem nicht gereicht hat - seit Stunden saß sie an ihrem Endspiel und hat vom Rest kaum etwas mitbekommen).

Der HSK hat seine Meisterschaftshoffnungen zum Teil selbst begraben, was uns aber nicht davon abhalten soll, dem Team aus Lehrte zu ihrem verdienten Sieg zu gratulieren; die Gegnerinnen haben damit für praktische Zwecke auch gleichzeitig den Klassenerhalt geschafft.

Für das Team um seinen „Chef“ Andi Albers ein bitterer Tag und doch sollten noch nicht alle Hoffnungen begraben werden, da diese FBL- Saison schon einige Überraschungen gesehen hat und wer weiss was vom 01.03. bis 03.03.2019 in Berlin (zentrale Endrunde) noch alles so passiert.

Unser Team wird dabei in der Hauptstadt mit einem halben Brettpunkt Rückstand auf das rettende Ufer gegen den HSK, Bayern München und Rodewisch an die Bretter gehen.